Wie kann das sein…
Wieder und wieder und wieder und dann noch einmal bin ich erstaunt und vorallem entsetzt davon, wie sehr und das überhaupt, Menschen in der Lage sind unseren Heiligen Vater zu verachten und zu hassen.
Ich hatte vor weniger als einer Woche bereits das zweite Mal die Chance ihn aus der Nähe zu sehen (wobei ich allerdings das erste Mal, 2006, nicht nutzen konnte). Und was habe ich gesehen? Was habe ich gehört? Über das Gehörte muss wohl kaum diskutiert werden. Ein Jeder kann es nachlesen, sich erneut ansehen, was auch immer man möchte. Worte sprechen für sich und es waren kluge, weise und starke Worte, die unser Heiliger Vater uns geschenkt hat. Worte über die hoffentlich noch in einhundert Jahren gesprochen wird. Wohl muss ich zugeben, nicht alles zu verstehen, die Bücher und Schriften sind keine Lektüre, die man nebenher konsumiert und das finde ich einerseits anstrengend und andererseits einfach wunderbar. Denn dies bedeutet nichts anderes, als das unser Heiliger Vater ein kluger,gebildeter und gewandter Mann ist, kein Träumer und Spinner, der sich etwas zusammen fantasiert.
Bräuchte ich einen Beweis für Gottes Existenz, so wäre Benedikt XVI dieser: ein derart intelligenter Mensch gibt sich wohl kaum haltlosen Fantastereien hin.
Doch das hören und verstehen der Worte ist eine Sache, eine Sache des Kopfes und zu gewissen Teilen wohl auch des Herzens. Doch das Sehen, dies ist etwas anderes. Worte mögen zu Herzen gehen aber ihr Weg scheint weiter als der der Bilder. Und ich sah den Heiligen Vater im Papamobil ins Berliner Olympiastadion einfahren und ich glaube kaum,dass ich je in meinem Leben so sehr gezittert und soviele Tränen in den Augen hatte.
Mag meine Taufe vor 5 Jahren etwas Besonderes gewesen sein, dieses Gefühl letzten Donnerstag war nicht annähernd vergleichbar. Es war, als hätte mich nicht nur ein Blitz getroffen: mir war heiss und kalt zugleich, ich weinte vor Freude und Glückseligkeit und konnte meinen Blick nicht eine Sekunde von diesem kleinen Mann in weiss abwenden. Er strahlte so eine Freundlichkeit, Zärtlichkeit und Liebe aus, wie man sie nur äusserst selten erleben darf undich Danke Gott dem Herren, dass ich dort sein durfte!
Ich versuche hier ein Glück und ein Gefühl zu beschreiben, das ich einfach gar nicht in Worte fassen kann, weil es keine Worte dafür gibt! Es war ein ähnliches Gefühl wie bei meiner Taufe, während des Segens, der Erstkommunion, ohnehin der Kommunion, nach der Beichte… als würde nur für eine Sekunde ein winziges Fitzelchen des Himmlischen Lichts auf Erden herabfallen und einen nur ganz kurz die Grösse und Verheissung erkennen lassen. Und dies Alles nur durch den Anblick des Heiligen Vaters? Zweifelte ich an der Existenz Gottes, so müsste ich nur an diesen Tag denken, nur Fotos ansehen (und Gott weiss, wie sehr ich um JPII geweint habe, ohne zuvor auch nur ein bisschen katholisch gewesen zu sein)… mehr braucht es nicht.
Ich danke dem Herren für unseren Benedikt XVI! Zwar wurde ich durch JPII bekehrt, aber eigentlich ist eben Benedikt XVI mein Papst.
Wie kann man einen solchen Menschen verachten oder gar hassen? Warum können diejenigen nicht sehen…? Ihr habt mein Mitleid! Das ihr nicht die Schönheit, Weisheit, Güte und Liebe in den Augen des Heiligen Vaters erkennen könnt.
Er möge uns noch lange erhalten bleiben!